Regenerative Energien durch Regionalstrom

Foto: Grüne Stade
Foto: Grüne Stade

Gerade für den ländlichen Raum gibt es durch regionale Energiegewinnung die große Chance, Arbeitsplätze auch im Landkreis Stade zu schaffen und regionale Wertschöpfung zu betreiben. „Ein gutes Beispiel ist die BürgerWindkraftanlage Brobergen“, sagt Sandra Deutschbein. Die Grüne Kandidatin zur Landtagwahl verweist dabei auch gerne auf das Wahlprogamm der Grünen zur Kommunalwahl. „Alle Gemeinden im Landkreis sollten ihre Potenziale zur Gewinnung regenerativer Energien optimal nutzen“, so die Lehrerin. „Wir denken dabei an Erdwärme, Windkraft, Solartechnologie, Wassermasse und biologisches Restmaterial (Biomasse), diese sollen im Rahmen der ökologischen und menschlichen Verträglichkeit vorangetrieben werden“, zählt sie auf. Um diese Entwicklungen zu fördern, könnten entsprechend optimierte Flächennutzungspläne und Raumordnungsprogramme als Instrumente genutzt werden.

Die Landtagskandidatin der Grünen unterstützt die Grüne Kreistagsfraktion. Die wollen nicht nur die Standorte der Windenergie, sondern auch die der Biogasgewinnung sowie die Stromnetze sind in einer Neuauflage des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) darstellen. Ihr ist wichtig, dass die möglichen Produktionsmengen für Biogas definiert werden und dies wie das Repowering (Ersetzen alter Windenergieanlagen durch solche mit höherem Wirkungsgrad) im Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) festzuschreiben sind. „Die Fraktion setzt sich seit Jahren dafür ein“, weiß Sandra Deutschbein.

Für die 38-jährige Grünen-Polikerin ist klar: „Bürger:innen sollen im Landkreis optimal an der Wertschöpfung regenerativer Energien beteiligt werden. Inzwischen gibt es „Regionalstrom“ wie die BürgerWindkraftanlage Brobergen, in den immer mehr hier erzeugter Strom aus Erneuerbaren Energien eingespeist wird. Gemeinden sollen Bürger:innen-Windparks oder Bürger:innen-Fotovoltaikanlagen unterstützen“.