Moorschutz

Foto: Grüne Stade
Foto: Grüne Stade

Moore sind bekanntermaßen enorme CO2-Speicher:
700 Tonnen können pro Hektar gebunden werden, damit übertrifft das Moor sogar den Wald.
In unseren Moorgebieten sind seit Jahrhunderten jede Menge Kohlenstoff im Boden fixiert worden; werden aber Moorfläche trockengelegt, um diese zum Beispiel landwirtschaftlich zu nutzen, erhält der Torf Kontakt mit Sauerstoff. Die Zersetzung beginnt und damit wird das klimaschädliche CO2 freigesetzt.

Mit anderen Worten:
die Nutzung der Moorflächen für Landwirtschaft oder Torfabbau muss daher umgehend beendet werden!

Deswegen ist auch klar:
Moorschutz ist Klimaschutz, und somit liegt die Renaturierung / Wiedervernässung von Mooren im öffentlichen Interesse, wenn wir ernsthaft etwas gegen den Klimawandel unternehmen wollen!

Unser Landkreis hat wunderschöne Moorgebiete, die es dementsprechend zu schützen gilt. Im Koalitionsvertrag der Bundes-Ampel findet dieser Moorschutz bereits eine deutliche Beachtung – ich setze mich künftig auf Landesebene auch dafür ein, dass Moorschutz aktiv im Land Niedersachsen durchgesetzt wird.